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Markenbildung ist Vertrauensbildung

Es mag vielleicht müßig erscheinen, in Zusammenhang mit Markenführung heute noch die Bedeutung von Vertrauen zu thematisieren, wird das beim Tausch von Waren und Dienstleistungen de facto doch vorausgesetzt. Wir finden jedoch, es macht Sinn, ja denken sogar, dass es vor dem Hintergrund der pluralistischen Angebotsentwicklung, zunehmenden Markennivellierung und Reizüberflutung wichtiger ist denn je. Erst recht für Marken, die noch kein Vertrauen genießen, weil sie neu sind oder den Vertrauensbeweis physisch nicht über greifbare Produkte antreten können wie z.B. Dienstleistungsangebote.

  • Vertrauen ist elementar.

    Vertrauensbildung ist eine Strategie, die Komplexität der sozialen Umgebung zu reduzieren. Die immer größer werdende Hektik unseres Alltags und der wachsende und sich beschleunigende Informationsfluss zwingen immer mehr Menschen, sich auf mehrere Dinge zeitgleich zu konzentrieren. Das macht Vertrauensbildung anspruchsvoller und weckt beim Verbraucher den Wunsch nach Reduktion, nach ruhenden Bezugspunkten und verlässlichen Orientierungshilfen. Und genau mit solchen Funktionen versuchen wir, Marken auszustatten und wettbewerbsfähiger zu machen.

  • Vertrauen ist flüchtig.

    Baufehler in einem Auto führen schnell zu kostspieligen Vertrauensverlusten. Und das Versagen eines Mini-Sensors für Flugmessdaten bringt mitunter einen ganzen Luftfahrtkonzern ins Wanken. Es sind zwar einfache psychologische Mechanismen, die an Ängste gekoppelt sind, aber wir nehmen sie ernst, denn sie lassen den Aufwand erahnen, der für Vertrauensreparaturen erforderlich ist. Wir halten nichts von Markenkommunikation, die Risiken nur ausklammert und heile Welten suggeriert. Werbung darf nicht mehr versprechen als die Marke halten kann.

  • Vertrauen ist vielseitig.

    Vertrauensbildung hat viele Gesichter. Sie kann lustig oder ernsthaft sein, schwarzweiß oder vierfarbig, laut oder leise. Aber wie menschliche Beziehungen haben auch Marken immer nur auf solider Vertrauensbasis längere Zeit Bestand. Deshalb nehmen wir dieses Thema ernst. Wir wissen, dass Vertrauensbildung anstrengend ist, Arbeit macht und ständige Veränderungen im Umfeld feine Sensoren erfordern.

  • Vertrauen bringt Erfolg.

    Wir sehen in der Vertrauenswürdigkeit der Marke einen der stärksten Wert treibenden Faktoren. Im heutigen Überangebot an Waren empfindet es der Verbraucher geradezu komfortabel, einer Marke vertrauen zu können. Es spart ihm Zeit und Nerven, vermittelt ihm ein gutes Gefühl und gibt ihm Entscheidungssicherheit. Solange er einer Marke vertraut, kauft er sie. Für uns ist dieser Automatismus mehr als das Ergebnis überlegener Produktleistungen, er ist auch das Ergebnis kontinuierlicher Bewusstseinsbildung, Identität stiftender und Loyalität fördernder Kommunikation. Und unser Ziel ist, diese Ressource unserer Kunden kraftvoller auszuschöpfen als die Konkurrenz unserer Kunden.

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